Wer nicht hören will, muss fühlen: Usecases in Social Media


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Bei der Vorstellung einer Online-Marketing Strategie hören wir oftmals dieselben Bedenken: „Was bringt uns das, über unsere Marke zu twittern oder eine Fanseite auf Facebook einzurichten? Einen Blog über unsere Produkte zu führen und unsere Internetseite umzugestalten, so dass für Kunden mehr Interaktionsmöglichkeiten gegeben sind? Wir haben auch so schon jede Menge zu tun und keine Zeit für derartige Spielereien…“

Social Media Marketing als Spielerei zu bezeichnen mag aufgrund der verschiedenen, bunten Weboberflächen nahe liegend sein, ist aber verdammt kurzsichtig. Klar sieht das Wahrzeichen der Hootsuite, die Eule, aus wie ein besseres Tamagotchi. Ebenso wie das Twitter-Vögelchen. Trotzdem sind Gezwitscher und Eulenruf nicht mehr aus einer professionellen Online-Marketing Strategie wegzudenken.

Bei aller Kritik wegen des Zeitaufwandes sollte man sich zuallererst vor Augen führen, dass bei diesem Vorgehen keine fixen Kosten anfallen. Und wer Angst vor einer scheinbar unvermeidbaren Unüberschaubarkeit hat, ob der vielen Social Networking Sites und Plattformen, der kann versichert sein: Es gibt für alles ein Tool.

Zweiter großer Kritikpunkt ergibt sich oftmals bei der Diskussion um die Kapitalrendite (ROI) von Social Media Aktivitäten. Mal ganz abgesehen davon, dass man bei klassischem TV-Marketing von einem ROI von etwa 18 Prozent ausgehen kann (mit abnehmender Tendenz), hat Eric Qualman diese Frage ganz gut beantwortet. Der Autor, ehemalige Marketingchef-Stratege von namhaften Unternehmen wie Cadillac & Pontiac, AT&T und Yahoo, sowie Gründer von sociolnomics, stellt darauf nämlich eine wohl überlegte Gegenfrage: Wo, bitteschön, liegt denn der ROI Ihres Mobiltelefons?

Um den tatsächlich messbaren Erfolg von Social Media Marketing zu veranschaulichen, hat er im Weiteren ein sehr ausdrucksvolles Video erstellt. Doch vor den harten Fakten eine kurze Erklärung darüber, worum es bei Social Media Marketing im Großen und Ganzen geht.

Sehr verkürzt gesagt handelt es sich darum, Mundpropaganda effektiv zu nutzen, bzw. User Generated Content-Sites dafür einzusetzen, die eigene Webpräsenz zu erweitern, wodurch die Conversion Rate direkt erhöht wird. Und zwar messbar (im Gegensatz zu klassischen Medienkampagnen, die empirisch so gut wie nicht erfasst werden können). Voraussetzung für die Umsetzung einer professionellen Online-Marketing Strategie ist, man vertraut sowohl auf sich, dass heißt auf seine Marke, als auch auf die Verantwortungsfähigkeit seiner Kunden. Dann sollte man nicht nur gewillt sein, sich einer ehrlichen Auseinandersetzung zu stellen, sondern vor allem guten Content bieten. Das wiederum bedeutet, keine allmächtigen Werbeslogans zu liefern, sondern interessante Informationen rund um die Marke. Darüber hinaus sollte Nutzern markenbezogener Social Media Plattformen Benefits zur Verfügung gestellt werden, wie bspw. es Ikea über Facebook getan hat.

Nun zu den Tatsachen

Das Video oben genannten Eric Qualmans. Überzeugen Sie sich selbst. 

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Category: Nachrichten, Online Marketing, Soziales Netzwerk

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