Neue Privatsphäreneinstellungen bei Facebook sollen lokale Netzwerke ersetzen


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In einem offenen Brief hat sich gestern Facebook Gründer und Geschäftsführer Mark Zuckerberg an die Öffentlichkeit gewandt. Darin kündigt er einige Änderungen für die Privatsphäreneinstellungen auf der Social Networking Site an, durch die über kurz oder lang regionale Netzwerke ersetzt werden sollen. Diese regionalen Netzwerke bestanden seit Beginn der online Community an, sind jedoch nicht zu verwechseln mit den nationalen Sprachversionen von Facebook.

Nach Zuckerberg sind etwa die Hälfte aller Facebook-Nutzer Mitglied in einem solchen regionalen Netzwerk, in denen sie sich innerhalb eines bestimmten Landes oder einer Region vernetzt haben und gegenseitig Fotos, Video und natürlich auch Status-Updates austauschen. Das entspricht dem ursprünglichen Charakter von Facebook, welches zunächst als Uni-Netzwerk entstand, sich über Städte und Regionen ausweitete und nun mit 350 Millionen Nutzern weltweit das größte soziale Netzwerk ist. 

Mit den neuen Einstellungen sollen Nutzer genau beschränken können, für wen bzw. für welche Gruppen welche Status-Updates sichtbar sein sollen. Denn manches, was für Freunde geschrieben wurde, sollen Kollegen nicht wissen. Außerdem sollen insgesamt die privaten Einstellungen einfacher gemacht werden, die bislang doch recht undurchschaubar und kompliziert durchzuführen waren. Facebook Nutzer werden also in den nächsten Wochen dazu aufgefordert werden ihre privaten Einstellungen neu zu setzen, so dass bestimmte Inhalte nur bestimmten Freundes-Gruppen angezeigt werden. 

Category: Nachrichten, Soziales Netzwerk

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