Fördern soziale Netzwerke Unproduktivität am Arbeitsplatz oder denken das nur unaufgeklärte ITler?


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Überall das Gleiche: Ohne Internet lässt sich in Unternehmen heutzutage nicht mehr arbeiten und mit ist den meisten Vorgesetzten auch nicht so ganz recht. So richtig ist das Unbehagen in den Chefetagen jedoch gestiegen, nachdem soziale Netzwerke die Menschen zunehmend in ihren Bann ziehen. Von Effizienzverlust ist die Rede, von Unproduktivität und verlorener Zeit. Daher werden die großen Drei in vielen Unternehmen blockiert: Facebook, Twitter und Youtube.

Ist das auch wirklich so? Verschwenden wir in sozialen Netzwerken unsere Zeit, werden zwar sozialer aber zugleich unproduktiver?

Laut Switched sind das die Gründe, warum in den meisten großen US-amerikanischen Unternehmen Social Networking Sites gesperrt sind. Nach einer Umfrage von Robert Half Technology ziehen nun auch mittlere und kleinere Unternehmen nach. Mehr als 54 Prozent aus 1.400 befragten IT-Abteilungleitern gaben an, dass in ihrem Unternehmen Social Networking Sites strikt verboten wären. Weitere 19 Prozent durften zwar Twitter & Co nutzen, jedoch ausschließlich für geschäftliche Belange. Und nur 10 Prozent der Vorgesetzten war es komplett egal, was ihre Angestellten mit dem Internet während der Arbeitszeit anstellten.

Die beständige interaktive Einbindung würde, so der Usus, die Aufmerksamkeit vom Arbeitsfeld ablenken.

Natürlich gibt es auch hier Studien, die – wie immer – zu einem ganz anderen Ergebnis kommen. Nämlich, dass die Nutzung sozialer Portale wie Twitter oder Youtube während der Arbeitszeit die Produktivität um 9 Prozent steigern würden. Das behauptet zumindest Dr. Brent Coker aus dem Institut für Management und Marketing der Universität Melbourne. Das komme daher, weil Angestellte während der Arbeit das Internet und damit auch soziale Netzwerke zunächst als reine Informationsquelle nutzen würden. Aber sich ab und zu ein Video anzuschauen sei kein Probelm, da durch die kurzen Pausen letztendlich hinterher die Konzentration wesentlich größer sei, was zu erhöhter Produktivität führen würde.

Hinzu kommt, dass durch den schnellen Austausch über soziale Netzwerke Fragen viel schneller beantwortet werden könnten, so dass nicht nur die physische Produktivität steigen würde, sondern auch das eigentliche Arbeitstempo beschleunigt würde. Darüber hinaus bieten sich soziale Medien als wichtiges Recherchetool an: Will man wissen, was die Konkurrenz gerade macht, schaut man sich am besten auf Twitter um. Oder man geht auf die Facebook-Fanseite eines Unternehmens und forstet dort dessen Einträge durch, welche oftmals zu qualitativ hochwertigen Links führen. Mal ganz zu schweigen von den Vorteilen von Terminfindungsdiensten oder der Internet-Telefonie. Dies soll im Übrigen in Kürze auch über das Social Network Facebook möglich sein.

Category: IT, Nachrichten, Soziales Netzwerk

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2 Responses

  1. Mike says:

    Hey, auch wenn das hier ein Blog ist: entfernt doch bitte mal Schreibfehler und schlechte umgangssprachliche Konstrukte:

    - Vorgesetzte(n)
    - gesperrt sind(.) (N)ach einer Umfrage
    - Und () nur 10 Prozent war es egal
    - Nämlich(,) dass
    - Brent Coker aus de(m) Institut
    - zunächst (ein)mal – oder besser: zu allererst
    - anzuschauen(,) sei
    - Austausch über soziale() Netzwerke
    - Arbeits()(t)empo
    - ()Ganz zu schweigen

    10 Fehler – und das sind nur die, die ich gefunden habe. Hoffentlich liest das kein Kunde!

  2. MC says:

    @Mike Dankschön für`s Korrekturlesen – war zu schnell veröffentlicht.

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