StudiVZ, Facebook, Twitter – alle klar zum entern


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Die Piratenpartei setzt sich vehement für Transparenz und informationelle Selbstbestimmung ein, vor allem mit Hinblick auf das Internet. Und sie ist jung (bei dieser Gelegenheit gratulieren wir zum 3. Geburtstag). Daher verwundert es nicht, dass die Piratenpartei im Web 2.0 aktiv ist. Sie ist so aktiv, dass sie alle anderen gestandenen Parteien im derzeitigen Bundeswahlkampf mit ihren Aktivitäten locker in die Tasche steckt.

Das belegt der Wahl-Web-Monitor der PR-Agentur Weber Shandwick in seiner Erhebung vom 28. August. Diese hat eine deutliche Dominanz der Piratenpartei in den sozialen Netzwerken festgestellt (Anteil von 32,9 Prozent Webaktivität). Begründet wird dies mit der hohen Supporterzahl vor allem in studiVZ. Und auch im Mircoblog Twitter liegen die Piraten vorne (mit 26.436 Followers im Gegensatz zu den zweitplazierten Grünen mit 12.396 Followern).

Von den gesetzten Großen weiß wohl die CDU ganz gut, wie sie sich in den sozialen Netzwerken des Web 2.0 präsentieren muss (19,2 Prozent Webaktivität) – wobei nach dem Wahl-Web-Monitor die Grünen in den letzten Wochen ihre Aktivitäten ganz gut ausgebaut haben.

Überraschend ist, dass die Linke, die sich ebenfalls aus einem recht jungen Publikum rekrutiert und rein rechnerisch der „Generation Internet“ zugeschrieben werden könne, recht geringe Webaktivitäten zeigt (6,7 Prozent).

Category: Nachrichten, Online Marketing, Sicherheit, Soziales Netzwerk

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