Ist die Welt E-ready?


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Die Frage nach der E-Readiness stellte IBM in einer globalen Studie. Dabei wurden in 70 führenden Industrienationen die Fähigkeiten untersucht, Informations- (IT) und Kommunikationstechnologien (ITK) einzusetzen.

Deutschland hat schlecht abgeschnitten – daran gibt es nichts zu beschönigen. Es würden im Vergleich zu anderen europäischen Ländern deutlich weniger Online-Dienstleistungen angeboten und auch die Ausgaben für IT und Kommunikationstechnik liegen klar unter dem Durchschnitt. Richtig miserabel wird es, wenn man die Leistungen im Bereich der E-Partizipation betrachtet. Damit schneidet vor allem die Nutzung von IT und Kommunikationstechnik im Bereich der politischen Willenbildung schlecht ab, der Teilhabe am politischen Entscheidungsprozess via Internet und Informationstechnologie (wobei gerade hier großes Potential liegen würde das zunehmende Demokratiedefizit auszugleichen).

So erreicht die Bundesrepublik in der Gesamtrangliste nur Platz 17, drei Plätze schlechter als noch vorheriges Jahr (die USA haben sich von Platz 1 auf Platz 5 verschlechtert). Und im oben angesprochenen Bereich der „Regierungspolitik“ sogar nur auf Platz 29. Auch beim Thema „Konnektivität und Technologie-Infrastruktur“ steht Deutschland mit Platz 11 im europäischen Vergleich eher schlecht da. Jedoch ist es im Bereich E-Business und Innovation ganz vorne mit dabei, also bei der Bearbeitung von Geschäftsprozessen und der Forschung und Entwicklung von IT.

Angeführt wird die globale Rangliste im Übrigen von den nordischen Ländern Dänemark und Schweden, dann kommen die Niederlande und auf Platz 4 Norwegen – was nicht verwunderlich ist, setzen diese Nationen doch schon lange auf Transparenz ihrer Regierungstätigkeiten und vermitteln diese über das Internet (wo bspw. jede öffentliche Ausschreibung und Auftragsvergabe von jedem Bürger online eingesehen werden kann).

Category: IT, Nachrichten

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