Internet in Frankreich


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In Frankreich ist in Europa der größte Zuwachs an Internetzugängen zu verzeichnen (21 Prozent Wachstum in 2008). Im März 2009 gab es laut Internet World Statistics in Frankreich 40,9 Millionen Internetnutzer , was 67,7 Prozent der Gesamtbevölkerung von etwas mehr als 62,2 Millionen entspricht – Deutschland führt die Statistik zwar mit 55,2 Millionen an, wobei dies jedoch gemessen an der Bevölkerung nur 67,1 Prozent darstellen.

Knapp ein Drittel (27,7 Prozent) der Franzosen bewegen sich mit einem Breitbandzugang im Internet, was anteilsmäßig den Zahlen aus Deutschland gleichkommt (27,5 Prozent).

Internetnutzung

Interessant ist, das Frankreich im europäischen Vergleich den größten Anteil an Web 2.0 Aktivisten hat (Menschen, die selbst im Internet aktiv sind). Während deutsche Blogger es gerade Mal auf magere drei Prozent bringen, nutzen in Frankreich immerhin 8 Prozent die attraktive Möglichkeit zur Meinungsäußerung und Informationsdarstellung. Als am häufigsten genutzte Angebote im Web 2.0 gelten in Frankreich wie in vielen anderen Ländern Mitmachseiten wie Youtube und Wikipedia, die den so genannten General Interest-Seiten zugerechnet werden. Darüber hinaus hat ein Viertel der französischen Internetnutzer hat ein eigenes Konto im sozialen Netzwerk Facebook.

Internetsperren

Nachdem im Mai 2009 neben der Nationalversammlung auch der französische Senat für das Gesetz “zur Verbreitung und zum Schutz kreativer Inhalte im Internet” gestimmt hatte, welches die Einrichtung einer neuen Behörde (Hadopi – Haute Autorité pour la Diffusion des Oeuvres et la Protection des Droits sur Internet) gegen Internetpiraterie nach sich zog, nimmt Frankreich eine Vorreiterrolle im Kampf gegen das illegale Herunterladen von Musik und Filmen ein. Wer sich also illegal aus dem Netz bereichert, sollte nach Warnungen per E-Mail und Einschreiben zwischen 2 Monaten und einem Jahr seinen Internetzugang verlieren. Doch nach harschen Protesten wurden die Sperren in einer Gesetzesnovelle nun an nichtöffentliche Bußgeldverfahren angeglichen. Provider sind dabei in der Pflicht, sich untereinander abzustimmen, so dass ein Raubkopierer bzw. Urheberrechtsverletzer nicht über einen anderen Provider Zugang erhält.

Weiterhin interessant ist, dass französische Parlamentarier überhaupt erst seit diesem Jahr ihr Laptop mit in den Sitzungssaal nehmen dürfen und dort auch erst jetzt Internetzugänge eingerichtet wurden.

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Serie: Internet in Frankreich

In Frankreich ist in Europa der größte Zuwachs an Internetzugängen zu verzeichnen (21 Prozent Wachtum in 2008). Im März 2009 gab es laut Internet World Statistics http://www.internetworldstats.com/ in Frankreich 40,9 Millionen Internetnutzer http://www.internetworldstats.com/stats4.htm, was 67,7 Prozent der Gesamtbevölkerung von etwas mehr als 62,2 Millionen entspricht – Deutschland führt die Statistik zwar mit 55,2 Millionen an, wobei dies jedoch gemessen an der Bevölkerung nur 67,1 Prozent darstellen.

Knapp ein Drittel (27,7 Prozent) der Franzosen bewegen sich mit einem Breitbandzugang im Internet, was anteilsmäßig den Zahlen aus Deutschland gleichkommt (27,5 Prozent).

Internetnutzung

Interessant ist, das Frankreich im europäischen Vergleich den größten Anteil an Web 2.0 Aktivisten hat (Menschen, die selbst im Internet aktiv sind). Während deutsche Blogger es gerade Mal auf magere drei Prozent bringen, nutzen in Frankreich immerhin 8 Prozent die attraktive Möglichkeit zur Meinungsäußerung und Informationsdarstellung. Als am häufigsten genutzte Angebote im Web 2.0 gelten in Frankreich wie in vielen anderen Ländern Mitmachseiten wie Youtube und Wikipedia, die zu den so genannten General Interest-Seiten zugerechnet werden. Darüber hinaus hat ein Viertel der französischen Internetnutzer hat ein eigenes Konto im sozialen Netzwerk Facebook.

Internetsperren

Nachdem im Mai 2009 neben der Nationalversammlung auch der französische Senat für das Gesetz “zur Verbreitung und zum Schutz kreativer Inhalte im Internet” gestimmt hatte, welches die Einrichtung einer neuen Behörde (Hadopi – Haute Autorité pour la Diffusion des Oeuvres et la Protection des Droits sur Internet) gegen Internetpiraterie nach sich zog, nimmt Frankreich eine Vorreiterrolle im Kampf gegen das illegale Herunterladen von Musik und Filmen ein. Wer sich also illegal aus dem Netz bereichert, sollte nach Warnungen per E-Mail und Einschreiben zwischen 2 Monaten und einem Jahr seinen Internetzugang verlieren, wobei in einer Gesetzesnovelle die Sperre an nichtöffentliche Bußgeldverfahren angeglichen wurden. Provider sind dabei in der Pflicht, sich untereinander abzustimmen, so dass ein Raubkopierer bzw. Urheberrechtsverletzer nicht über einen anderen Provider Zugang erhält.

Weiterhin interessant ist, dass französische Parlamentarier überhaupt erst seit diesem Jahr ich Laptop mit in den Sitzungssaal nehmen dürfen und dort auch erst jetzt Internetzugänge eingerichtet wurden.

Category: Internet worldwide

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